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Die Einheit der Christen zu fördern, ist das Ziel der ökumenischen Bewegung. In vielen Ländern geschieht dies durch Nationale Kirchen- und Christenräte. In Deutschland ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) das repräsentative Organ und Forum der christlichen Kirchen.

 

 

Ökumenische Foren

 

21.09.2022 um 19:00 in eckstein, E.01, Burgstr. 1-3
Stefan Ark Nitsche: Die Bibel als Schatz neu entdecken. Wege zum Verständnis der "Heiligen Schrift"

Luthers Bibelübersetzung, die vor 500 Jahren erschien, hatte eine bahnbrechende Wirkung. Die Bibel war kein lateinisches Buch mehr für Experten. Jeder, der lesen konnte, war die Bibel jetzt unmittelbar zugänglich. Alle konnten die Worte und Geschichten der Bibel nachlesen, sie auf sich wirken lassen und über ihren Sinn diskutieren. Aber bis heute ist die Bibel für viele ein Buch mit sieben Siegeln geblieben. Wie kann man sie angemessen verstehen? Welchen Zugang haben die Kirchen der Reformation zu ihr und wie denken andere Konfessionen darüber? Und was trägt dieses uralte Buch für das Leben im 21. Jahrhundert aus?
Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof a.D., ist apl. Professor für Altes Testament in Neuendettelsau


13.10.2022 um 19:30 in St. Martha, Königstr. 79
Frank Ewerszumrode: „Mehr als Brot und Wein? Das Abendmahl / Die Eucharistie in den christlichen Kirchen“

Das Verständnis des Abendmahls ist in den verschiedenen Konfessionen recht unterschiedlich. Tendieren die einen zu einem mehr symbolischen Verständnis, so betonen andere die reale Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein. Der Referent hat als röm.-kath. Priester zur Abendmahlslehre des Genfer Reformators Johannes Calvin promoviert und ist inzwischen zur alt-katholischen Kirche übergetreten. Mit seinem weiten Horizont und seinen eigenen Erfahrungen baut er Brücken zwischen den Konfessionen und bringt dies in Vortrag und Diskussion ein.
Dr. habil. Frank Ewerszumrode ist Pfarrer in der alt-katholischen Kirche



Weitere Veranstaltungen mit Ökumenebezug


27.10.2022 um 19:00 in eckstein, 1.01, Burgstr. 1-3
Irena Zeltner Pavlovic: "Die Orthodoxie" im Krieg. Das orthodoxe Ringen um Krieg und Frieden in der Ukraine

Das Entsetzen war groß, als der Patriarch von Moskau den brutalen Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine rechtfertigte. Während westliche Kirchen mit sich rangen, ob man zur Verteidigung der Ukraine Waffen liefern dürfe, bezog Kyrill I. klar Stellung für Putins "Spezialoperation". Welches Bild des Zusammenwirkens von Kirche und Staat wird hier deutlich? Welche inner-orthodoxer Konflikte stecken dahinter? Und wie reagierte die orthodoxe Welt auf diese eskalierende Kriegskommunikation?
Dr. Irena Zeltner Pavlovic, Orthodoxe Theologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Erlanger Lehrstuhl christliche Publizistik der Friedrich-Alexander-Universität mit dem Schwerpunkt "Religion, Medien und Gewalt"